Portugiesische Lebensweise in Ulm – ADEGA - FINE DINE.

Portugiesische Lebensweise in Ulm – ADEGA

die taberna

PORTUGIESISCH | TAPAS

„O bom vinho alegra o coração do homem“ – „Guter Wein erfreut des Menschen Herz“, besagt ein altes portugiesisches Sprichwort. Melanie Conde bringt mit der „ADEGA“ diese Philosophie nach Ulm. Mit ihrer „Taberna“ hat sie ein einzigartiges Konzept geschaffen, das seinen Gästen die südeuropäische Genusskultur näher bringt: In munterer Gesellschaft mit Freunden bei traditionellen Tapas und gutem Wein.

Ganz im Norden, an der Grenze zu Spanien, zeigt sich Portugal von seiner schönsten Seite. Majestätische Berge, kristallklare Seen, artenreiche Wälder. Der Nationalpark Peneda-Gerês, ein Naturgeschenk. Melanie Conde kennt diesen Ort seit Kindheitstagen. Hier, in der kleinen Stadt Póvoa de Lanhoso, hat die Blausteinerin Jahr um Jahr den Sommer verbracht. Ein Großteil ihrer Familie wohnt bis heute in der Region. Póvoa de Lanhoso, Portugal – Heimat für die 28-Jährige. 
Ein kleines Stück dieser Heimat hat Conde mit nach Ulm genommen: historische Wandgemälde – sorgfältig eingerahmt, handgemachtes Keramikgeschirr – verziert mit maritimen Mustern und natürlich Vinho Verde, die geschützte Weinsorte – gepresst aus den sonnenverwöhnten Trauben des Landes.

Es sind portugiesische Schätze, die Conde in der „ADEGA“ wie ein Mosaik zusammenführt. 
Im Gewölbekeller ihres Restaurants bietet sie der südeuropäischen Genusskultur die passende Bühne. Steinerne Stufen führen hinab in einen liebevoll eingerichteten Gastraum: dunkles Mobiliar, blau-weiße Kacheln – eine klassische „Taberna“-Weinstube, wie es sie sonst nur in Portugal gibt.

Passend dazu präsentiert Conde ihren Gästen die traditionelle Landesküche. Besonders beliebt sind Tapas-Spezialitäten wie „Boquerones frittos“, frittierte Sardellen, oder „Tamaras com Bacon“, Datteln im Speckmantel. Über 20 mediterrane Köstlichkeiten stehen auf der Speisekarte. Der Vorteil: „Man kann die Tapas aufteilen“, erklärt Conde. „Die Gäste sitzen zusammen, jeder probiert, dann wird gemeinsam nachbestellt. Es ist ein Essen, das verbindet.“


Dazu empfiehlt Conde ihren Heimatwein – Vinho Verde. „Er schmeckt etwa so wie Riesling, nur besser“, erklärt sie mit einem Augenzwinkern. Wenn sie alt ist, so erzählt Conde weiter, möchte sie nach 
Póvoa de Lanhoso ziehen, zurück zur Familie. Bis dahin bringt sie ein kleines Stück ihrer Heimat nach Ulm.

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